Zwei Tage raus aus dem Projektalltag. Zwei Tage Zeit für Gespräche, Einblicke und gemeinsames Lernen. Unsere Teamtage am 9. und 10. Juli in Hamburg baten nicht nur ein willkommenes Zusammenkommen, sondern auch ein Raum, um zentrale Fragen zu stellen: Wo stehen wir? Wie läuft die Zusammenarbeit untereinander? Und wie entwickeln wir uns weiter – als Team und als Agentur?
In diesem Beitrag geben wir einen Einblick in Themen, die wir diskutiert, und Learnings, die wir mitgenommen haben. Nicht als Eventbericht, sondern als Einblick in unsere Arbeitsweise und vielleicht auch als Inspiration für andere Teams mit ähnlichen Fragestellungen.
Tag 1: Rückblick, Positionierung und Paddelboote
Der erste Vormittag stand ganz im Zeichen unseres Q2-Quarterlys. Alle drei Monate blicken wir gemeinsam auf den aktuellen Zustand der Agentur – in Zahlen, Projekten, Kundenthemen. Aber auch aus strategischer Perspektive.
Transparenz ist dabei für uns kein Selbstzweck, sondern Grundlage für Orientierung und Vertrauen: Wo stehen wir wirtschaftlich? Welche Projekte haben uns geprägt? Wie entwickelt sich unsere Auslastung und wie reagieren wir darauf?
Ein zentrales Thema war dabei unsere Positionierung: Als Anbieter für digitale Ökosysteme wollen wir für unsere KundInnen nicht nur Webseiten bauen, sondern Systeme, die langfristig Anfragen generieren. Dieses Selbstverständnis zeigt sich zunehmend in unseren Angeboten, Gesprächen und Kundenzitaten.
Am Nachmittag wurde es sportlicher: Beim Kanufahren ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Taktgefühl, Vertrauen und Koordination. Qualitäten, die auch im Projektalltag zählen – nur eben mit etwas weniger Wasser.
Tag 2: Teamwork – Prozesse mit Substanz
Der zweite Tag war interner Weiterentwicklung gewidmet. Im Fokus: unsere Tools und Abläufe rund um Planung, Steuerung und Projekttransparenz.
Im Workshop „Teamwork Projekttransparenz“ haben wir unsere interne Auslastungsplanung neu gedacht und konkrete Schritte vereinbart, wie wir künftig SOLL-Zeiten, Kalenderblöcke und Kapazitäten strukturierter und teamübergreifender abbilden. Dabei ging es weniger um Toolfragen als um ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung und Steuerung.
Ein Thema, das uns dabei intensiv beschäftigt hat: Wie erreichen wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individueller Flexibilität und gemeinsamer Verbindlichkeit? Die Diskussion dazu war offen, konstruktiv und zeigt, wie wichtig Klarheit in den Erwartungen ist, wenn man eigenverantwortliches Arbeiten wirklich leben will.
LinkedIn als strategischer Hebel – nicht nur Marketing
Im zweiten Block des Tages stand unser LinkedIn-Auftritt im Zentrum. Auslöser waren konkrete Leads und Kundenkontakte, die nachweislich über unseren Content auf uns gestoßen sind.
Die zentrale Frage: Wie können wir unsere Projekte, Learnings und Perspektiven so teilen, dass sie nicht nur sichtbar, sondern relevant sind?
In Gruppen haben wir Posting-Ideen entwickelt, Rollen im Team geschärft und diskutiert, welche Formate besonders gut funktionieren – von Behind-the-Scenes bis Branchentrend. Ein wesentliches Learning: Nicht Reichweite entscheidet über den Erfolg eines Beitrags, sondern Relevanz und Nähe zur Zielgruppe.
Unser Fazit: Raum für Wirkung schaffen
Die zwei Tage in Hamburg haben erneut gezeigt, wie wertvoll es ist, regelmäßig innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam weiterzudenken. Die Themen, die wir besprochen haben – von Auslastung bis Außenwirkung – sind kein Selbstzweck. Sie zahlen auf unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit ein.
Denn egal ob Strategie, Technik oder Kommunikation: Wirkung entsteht dort, wo Klarheit, Verantwortung und Austausch aufeinandertreffen.
Ausblick
Bis zu den nächsten Teamtagen fließen viele der Impulse in unsere tägliche Arbeit – in Form neuer Routinen, angepasster Strukturen und vor allem: eines noch stärkeren Miteinanders.