„Mobile First“ gilt seit Jahren als Goldstandard im Webdesign. Der Gedanke dahinter: Inhalte und Layouts so zu gestalten, dass sie zuerst auf Smartphones funktionieren und sich dann nach oben skalieren lassen. Doch im B2B greift dieser Ansatz nicht immer. Denn hier entscheidet die Zielgruppe nicht zwingend unterwegs auf dem Handy, sondern oft am Laptop oder Desktop.
Mobile First – sinnvoll, aber nicht universell
Ja, mobile Nutzung wächst – auch im B2B. Aber Kaufentscheidungen, Angebotsvergleiche oder komplexe Rechercheprozesse finden meist am größeren Bildschirm statt. Gerade dort, wo viele Stakeholder involviert sind oder umfangreiche Informationen nötig sind, reicht ein reines „Mobile First“-Denken nicht aus.
Mobile Equal: Gleichwertige User Experience
Bei Lichtblick sprechen wir deshalb von Mobile Equal: Wir entwickeln Websites so, dass sie auf allen Endgeräten gleichwertig nutzbar sind – unabhängig davon, ob jemand am Smartphone scrollt oder sich am Desktop durch eine komplexe Informationsarchitektur klickt.
Was das konkret heißt:
- Gleichwertige User Experience: Inhalte müssen auf jedem Device verständlich und bedienbar sein.
- Intelligente Anpassung: Es geht nicht darum, Elemente einfach umzubrechen, sondern darum, sie neu zu denken – zum Beispiel Navigationen, Filter oder Tabellen.
- Inhalte sinnvoll verschachteln: Auf kleinen Displays braucht es reduzierte Darstellungen, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen.
Oder wie unser Designer Max es formuliert:
„Mobil denken – ja. Aber nicht mobil vereinfachen.“
Branchenabhängige Unterschiede
Ob Mobile oder Desktop wichtiger ist, hängt stark von der Zielgruppe ab:
- Personaldienstleister: Bewerber:innen besuchen Jobseiten meist über das Smartphone – hier ist Mobile First absolut sinnvoll.
- Industrie- oder B2B-Websites: Hier recherchieren Techniker:innen, Einkäufer:innen oder Entscheider:innen oft vom Schreibtisch aus. Desktop-Nutzung bleibt zentral.
Deshalb entwickeln wir Websites immer aus dem Blickwinkel der Nutzer:innen und nicht nach einer pauschalen Regel.
Fazit: Flexibilität statt Dogma
Mobile First hat die Branche geprägt – und zurecht. Doch im B2B braucht es mehr Differenzierung. Mit Mobile Equal stellen wir sicher, dass jede Zielgruppe die gleiche Qualität in der Nutzung erfährt, unabhängig davon, über welches Device sie einsteigt.