Ziele und Herausforderungen des Projektes
Inray wollte die Marke von der Wahrnehmung als Anbieter vier einzelner Produkte (pronubes, manubes, OPC Router und Kepware) hin zu einer klar positionierten Dachmarke entwickeln – mit explizitem Fokus auf CEO- und CxO-Entscheider, die auf strategischer Ebene nach einem verlässlichen Lösungspartner für die digitale Produktion suchen. Die vorherigen Seite, eine isolierte Darstellung der inray-Produkte sollte abgelöst werden.
Die besondere Herausforderung lag darin, eine technisch komplexe Produktwelt so zu übersetzen, dass sie auch auf Entscheiderebene sofort verständlich wird, ohne die Substanz für das Fachpublikum zu verlieren. Hinzu kam die Integration von HubSpot als Lead-Management-System sowie ein technisches Setup, das die neue Website auch für KI-gestützte Suchsysteme auffindbar macht.
Teilergebnisse und Methoden
Der Projektstart erfolgte mit einer intensiven Workshop-Reihe, in der gemeinsam die neue Positionierung und Markenlogik erarbeitet wurden. Statt vier Produkte einzeln zu vermarkten, entwickelte Lichtblick ein übergeordnetes Erzählmodell, das die gesamte Angebotspalette in eine gemeinsame, für Entscheider sofort verständliche Logik überführt. Zentrales visuelles Element dafür ist das Smart-Production-Key-Visual, bewusst in zwei Ebenen konzipiert: eine reduzierte Teaser-Ebene für Entscheider und eine Detailebene mit tieferer fachlicher Einordnung für technisches Publikum – die gestalterische Antwort auf die zentrale Herausforderung, eine Zielgruppe mit sehr unterschiedlichem Vorwissen gleichzeitig zu erreichen.
Diese Logik zieht sich bis in die Informationsarchitektur der Website: Der gesamte Relaunch wurde in WordPress mit einem modularen Template-System umgesetzt, das dem Kunden künftig eigenständige Pflege ermöglicht. Die Navigation führt dabei bedürfnisorientiert über konkrete Herausforderungen der Zielgruppe – etwa Skalierbarkeit, Transparenz oder Prozessoptimierung – statt direkt zu einzelnen Produkten, und verzichtet bewusst auf eine separate Produkt-Zwischenebene, damit der Suite-Gedanke erhalten bleibt.
Für die Lead-Generierung integrierte Lichtblick ein CRM-System mit mehreren Formular-Typen für unterschiedliche Kontaktanlässe, jeweils mit sauberem Double-Opt-in-Prozess. Zentrales Instrument ist ein eigens für die Entscheiderebene konzipiertes Whitepaper, das strategische statt technische Fragen aufgreift – etwa, warum Digitalisierungsprojekte oft an fragmentierten Systemlandschaften statt an der Technik scheitern – und auf den Produkt- und Branchenseiten als zentraler Top-of-Funnel-Baustein eingebunden ist.
Ergänzt wurde dies durch ein datenschutzkonformes Tracking-Setup sowie gezielte Maßnahmen zur technischen Auffindbarkeit der Seite – auch in KI-gestützten Suchsystemen – etwa durch strukturierte Daten und FAQ-Module im Seitenaufbau.
Fazit zum Projekt und Ausblick
Mit dem Relaunch präsentiert sich inray heute als integrierte Smart-Production-Suite statt als Sammlung einzelner Tools. Die neue Website übersetzt komplexe Industrie-4.0-Technologie in eine klare, auf Entscheider zugeschnittene Sprache – ohne die fachliche Tiefe für technisches Publikum zu verlieren.
Das sagen unsere Ansprechpartner
Mit dem Relaunch haben wir es geschafft, inray nicht mehr nur als Anbieter einzelner Tools zu zeigen, sondern als das, was wir wirklich sind: ein Lösungspartner für die digitale Produktion. Die neue Seite spricht endlich die Sprache unserer Entscheider-Zielgruppe.